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Stellen Sie sich vor, Sie genießen zum Frühstück Joghurt mit Beeren und Mandeln, verfeinert mit einem Löffel Honig. Bienen produzieren nicht nur Honig, sondern indirekt auch Beeren, Mandeln und Joghurt. Wie das? Beeren und Mandeln sind auf die Bestäubung durch Tiere angewiesen. Das bedeutet, dass Pollen – oder Pflanzenspermien – von Tieren von Blüte zu Blüte getragen wird und diese so befruchtet. Diese Arbeit wird nicht nur von Honigbienen verrichtet, sondern auch von Hummeln und Mauerbienen, die keinen Honig produzieren.
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Und Joghurt? Er wird aus Milchkühen hergestellt, die mit Luzerne gefüttert werden – einer Nutzpflanze, die fast ausschließlich von der unscheinbaren Blattschneiderbiene bestäubt wird.
Stellen Sie sich nun vor, wie viele Menschen dieses Frühstück ernähren. Und dann stellen Sie sich vor, diese Bienen verschwinden und nehmen dieses Frühstück mit sich. Was, glauben Sie, geschieht mit dem sozialen Zusammenhalt, wenn Nahrungsmittel verschwinden? Bienen sind kein Luxus. Wie dieses Frühstücksbeispiel zeigt, ist ihr Schutz direkt mit unserem eigenen Wohlbefinden – und dem der Erde – verbunden. |