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Bienen fliegen überall hin, auch über von Menschen gesetzte Grenzen, um sich zu ernähren und die blühenden Pflanzen zu bestäuben. Ohne dieses Verhalten der Bienen hätten wir weder Obst, Gemüse noch Blumen – zu wenig zum Essen, zum Geniessen und zum Staunen. Darum ist die Arbeit der Bienen nicht
nur für uns Menschen, sondern auch für unzählige andere Lebewesen essentiell. Schon deshalb müssen wir sie schützen. |
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Da sich Bienen nicht an unseren Landesgrenzen stören können sie auch als Friedensbotschafterinnen betrachtet werden: Unsere Religionen und humanistische Traditionen fordern uns zu Nächstenliebe, Mäßigung und zur Bewahrung der Natur auf. Dennoch scheitern wir als Menschen daran,
eine Welt ohne Diskriminierung, Krieg und die Ausbeutung der Erde zu schaffen. Wir halten uns an unseren Grenzen fest, obwohl wir zuallererst Menschen sind, die von dieser kostbaren Erde und ihrer Vielfalt an Lebewesen abhängig sind. Das Beispiel der Bienen könnte uns aber auch ermutigen, es ihnen gleich zu tun, in dem wir Grenzen überwinden in der gemeinsamen Sorge um das Wohl aller. |
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Bienen in ihrer ganzen Vielfalt – über 20.000 bekannte Arten – existierten lange vor den Menschen und schufen das blühende Paradies, in das wir hineingeboren wurden. Nicht nur die Honigbienen, sondern auch die zahlreichen anderen Bienenarten, die keinen Honig produzieren, haben der Welt ihren Reichtum an Früchten, Gemüse, Nüssen und Blumen beschert. Gleichzeitig haben sie unsere Fantasie beflügelt und spielen eine Rolle in kulturelle und religiöse Traditionen rund um den Globus.
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